Um mit den Sünden von gestern Abend, welche sich beim Grillen und Abfeiern angesammelt haben wieder mit dem Gewissen in Einklang zu bringen, habe gleich nach dem Aufstehen um kurz nach 9h(eigentlich viel zu früh nach dem Abend) die Laufschuhe angezogen. Bin dann die Bergfeldrunde mit 6,7 Km gelaufen und entsprechend dem Namen ist das Terrain recht anspruchsvoll! Aber ich habe mich danach sau wohl und gefühlt und war voller Tatendrang. Mittagessen habe ich dann wie meistens wenn ich über das Wochenende in Mosbach bin mit dem Frühstück zusammengelegt, was weniger mit weniger Essen als dem Faktor Zeit zu tun hat. Ansonsten wächst langsam, oder besser gesagt endlich der Klausurendruck und entsprechend habe ich heute damit angefangen ein wenig zu lernen. Die WG ist heute wieder auch kleiner geworden, da das Semester meiner Mitbewohnerin gestern zu ende gegangen ist und wir jetzt nur noch zu 2. in einer 5er WG wohnen. Wobei ab Freitag Mittag habe ich die Wohnung meistens allein, da der verbleibende Mitbewohner dann heimwärts fährt.
Der gebrochene Finger wird langsam besser, Schmerzen habe ich auch fast keine mehr und trage die Schiene nur noch wenn ich außer Haus gehe. Wobei man nirgends anrempeln darf, weil das dann doch sehr schmerzhaft ist, insbesondere wenn man an die Stelle kommt wo der Draht rausguckt. Das fühlt sich dann so ähnlich an als wenn man sich eine Stecknadel in den Finger stecken würde. Um den Heilungsprozess zu beschleunigen, wobei ich da keine fachliche Aussage über google und bing gefunden habe, habe ich die Woche vermehrt Milch und Milchprodukte zu mir genommen um mit einen zusätzlichen Calcium Schup nachzuhelfen. Heute habe ich mir dann noch Sesam geholt der ebenfalls eine sehr hohen Calciumgehalt hat. Calciumgehalt von Sesam beträgt 783mg jedoch bei recht hohen 574 kcal/100g, im Vergleich dazu mein K-Classic Wasser was gerade vor mir auf dem Tisch steht hat 187mg/l also 18,7mg/100ml. Ob es den Heilungsprozess beschleunigt weiß ich nicht und wird sicherlich auch kein Arzt bestätigen, aber der positive Gedanke daran das es das es damit schneller geht ist sicherlich nicht schlecht.
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Samstag, 29. Mai 2010
Freitag, 14. Mai 2010
gehandicapt
heute zur kontrolle beim arzt gewesen und soweit schaut es ganz gut aus, jedenfalls der finger ist wieder gerade. doch jetzt tut weniger die wunde als die drähte weh, wenn man zu fest auf den finger drückt - ibu 600 und tilidin sei dank sind die schmerzen aber auszuhalten ;-) heute nochmal einen schiene bekommen welche die beiden linken finger stilllegt und am montag folgt dann hoffentlich die ein-fingerschiene. 4-5wochen heißt es dann damit leben bis der draht rauskommt, bin mal gespannt was das gibt.
jedenfalls habe ich auf diese weise endlich mal zeit bzw. keinen anderen grund mich nicht um den lästigen papierkram zu kummern, steuer 2009 habe bereits via elster abgeschickt und das vor abgabefrist zum 31. mai!
die 100kg waren ein warnschuss und aktuell liege ich bei 98kg, zwar nicht optimal, dennoch unter diesen umständen okay.
jedenfalls habe ich auf diese weise endlich mal zeit bzw. keinen anderen grund mich nicht um den lästigen papierkram zu kummern, steuer 2009 habe bereits via elster abgeschickt und das vor abgabefrist zum 31. mai!
die 100kg waren ein warnschuss und aktuell liege ich bei 98kg, zwar nicht optimal, dennoch unter diesen umständen okay.
Montag, 10. Mai 2010
Die 100Kg tangiert.
Das ich hier lange nichts mehr geschrieben habe, lag sicherlich auch daran das ich die 100 Kg Marke berührt hatte, was mich schon ein wenig gefrustet hat. Aber bevor ich gestern wieder zur Uni zurückgehfahren bin, war der Stand wieder bei 98,4 Kg was mich ein bißchen beruhigte, aber nicht zufriedengestellt hat. Das schlimmste ist allerdings das Sport in den kommenden 4-5 Wochen deutlich weniger werden wird, weil ich mir den kleinen Finger an der linken Hand gebrochen habe. Das habe ich so geschickt hinbekommen das der jetzt am Mittwoch operiert werden muss. Kann nur hoffen das, dass schnell heilt. Sport ist Mord!
Montag, 23. November 2009
Warnschuss!
Letzte Woche Dienstag, eigentlich schon die Woche zuvor hatte es mich umgehauen.
Nachdem am Dienstag meine Kopfschmerzen und der Druck in meinem rechten Ohr nicht mehr abgenommen haben, habe ich mich (auch auf Anraten 3.) dazu durchgerungen zum HNO Arzt zu gehen, doch es war zu spät!
Die Diagnose war Hörsturz auf dem rechten mit über 50 % Hörverlust und Durchblutungsstörung des Gleichgewichtsorgans. Das schlimmste Gefühl kam nach der Frage auf „wo hören Sie was“ als ich ein Stimmgabel auf der Stirn gesetzt bekomme hatte und nur links etwas gehört hatte, rechts war es still!
Da die Symptome das erst mal knapp eine Woche vorher aufgetaucht sind war es für eine Behandlung mit Tabletten oder für eine ambulante Infusionstherapie zu spät, so dass ich wenige Minuten später die Einweisung ins Krankenhaus zu einer Infusionstherapie in der Hand gehalten hatte. Absolut geschockt und durch den Wind, mit der Angst bis zu 10 Tage ohne Erfolg im Krankenhaus verbringen zu müssen, war ich ganz schön mitgenommen an diesem Tag. Hinzu kam das mein Blutdruck ebenfalls über den gesunden Ausmaßen lag und zwar deutlich.
Meine Phobie vor Spritzen oder Nadeln ist sehr ausgeprägt, was auch der Grund ist das ich nicht zur Blutspende gehe - doch die Infusionsnadel musste rein!
Als das nicht schon genug Horror für wie jemanden wie mich gewesen wäre, wurde mir am nächsten Morgen, quasi vorm aufstehen, eine Blutprobe abgenommen, nur gut das ich im Bett lag und nicht umkippen konnte. Da war der Zuckertest am Finger noch am erträglichsten und ein wahrlicher Lichtblick, weil das Ergebnis erfreulicherweise, im Gegensatz zu allen anderen Sachen in Ordnung war.
Da fragt man sich im Nachhinein schon, wie man das alles deuten soll, doch ich habe mich entschieden es lieber sein zu lassen, kommen eh nur obskure Gedanken heraus.
Warum ist das eigentlich passiert …? Genau weiß ich es nicht, aber es war wohl alles zu viel, alles gleichzeitig wie private Sachen, Haus und Hof, Uni, Arbeit, Abnehmen und wohl auch (übertriebener) Sport, wo mein Körper dann mal meinte zu sagen „…so geht’s nicht mehr weiter!“
Jedenfalls hat der Schuss gesessen. Zwar kam die Hörleistung wieder, aber insgesamt lag ich 5 Tage auf Station.
Nun stellt sich die Frage wie ich weiter mache, damit so etwas nicht mehr geschiet. Fest steht, das ich meinen Abnehmwahn und mein Zielvorgabe zum Jahresende unter 90 Kilo zu wiege aufgebe und meine sportlichen Aktivitäten deutlich zurückfahre also dahingehend erst mal eine Pause einlege. Den Rest kann ich da leider nicht so einfach zurückfahren, wobei ich im letzten ½ Jahr ein paar wirklich wichtige Dinge klären und abschließen konnte die in kürze(hoffentlich)greifen, so das dort ein wenig Ruhe einkehrt.
Die Diagnose war Hörsturz auf dem rechten mit über 50 % Hörverlust und Durchblutungsstörung des Gleichgewichtsorgans. Das schlimmste Gefühl kam nach der Frage auf „wo hören Sie was“ als ich ein Stimmgabel auf der Stirn gesetzt bekomme hatte und nur links etwas gehört hatte, rechts war es still!
Da die Symptome das erst mal knapp eine Woche vorher aufgetaucht sind war es für eine Behandlung mit Tabletten oder für eine ambulante Infusionstherapie zu spät, so dass ich wenige Minuten später die Einweisung ins Krankenhaus zu einer Infusionstherapie in der Hand gehalten hatte. Absolut geschockt und durch den Wind, mit der Angst bis zu 10 Tage ohne Erfolg im Krankenhaus verbringen zu müssen, war ich ganz schön mitgenommen an diesem Tag. Hinzu kam das mein Blutdruck ebenfalls über den gesunden Ausmaßen lag und zwar deutlich.
Meine Phobie vor Spritzen oder Nadeln ist sehr ausgeprägt, was auch der Grund ist das ich nicht zur Blutspende gehe - doch die Infusionsnadel musste rein!
Als das nicht schon genug Horror für wie jemanden wie mich gewesen wäre, wurde mir am nächsten Morgen, quasi vorm aufstehen, eine Blutprobe abgenommen, nur gut das ich im Bett lag und nicht umkippen konnte. Da war der Zuckertest am Finger noch am erträglichsten und ein wahrlicher Lichtblick, weil das Ergebnis erfreulicherweise, im Gegensatz zu allen anderen Sachen in Ordnung war.
Da fragt man sich im Nachhinein schon, wie man das alles deuten soll, doch ich habe mich entschieden es lieber sein zu lassen, kommen eh nur obskure Gedanken heraus.
Warum ist das eigentlich passiert …? Genau weiß ich es nicht, aber es war wohl alles zu viel, alles gleichzeitig wie private Sachen, Haus und Hof, Uni, Arbeit, Abnehmen und wohl auch (übertriebener) Sport, wo mein Körper dann mal meinte zu sagen „…so geht’s nicht mehr weiter!“
Jedenfalls hat der Schuss gesessen. Zwar kam die Hörleistung wieder, aber insgesamt lag ich 5 Tage auf Station.
Nun stellt sich die Frage wie ich weiter mache, damit so etwas nicht mehr geschiet. Fest steht, das ich meinen Abnehmwahn und mein Zielvorgabe zum Jahresende unter 90 Kilo zu wiege aufgebe und meine sportlichen Aktivitäten deutlich zurückfahre also dahingehend erst mal eine Pause einlege. Den Rest kann ich da leider nicht so einfach zurückfahren, wobei ich im letzten ½ Jahr ein paar wirklich wichtige Dinge klären und abschließen konnte die in kürze(hoffentlich)greifen, so das dort ein wenig Ruhe einkehrt.
#Still alive!
Mittwoch, 11. März 2009
Straße vermessen
Gestern bin ich wie immer Blindlinks losgejoggt, wiedermal in der Hoffnung den großen Park am Ende des 8. Bezirkes zu finden, was mir bei der Betrachtung der Strecke mit Google Earth sogar fast gelungen wäre. Jedoch habe ich mich total verlaufen, was aber, um der Sache doch noch etwas positives abzugewinnen, dazu geführt hat wieder Orte zu sehen die ich sonst wohl nie zu Gesicht bekommen hätte.
Das schlimmste jedoch war nicht dieses rumirren in Irgendwelchen dubiosen Gegenden von Budapest, sondern das ich so ein verdammtes Schlagloch übersehen habe und einmal den Bürgersteig der Länge nach vermessen habe. Aber 7 Jahre Handballerfahrung haben mir geholfen mich so glücklich abzufangen das nur mein Handballen blau geworden ist und entsprechend schmerzt, aber Glückerweise ist sonst nichts passiert.
Heute war ich nach der Besichtigung des Parlaments und vor dem Beginn der Nachmittagvorlesung wieder im Fitnessraum der Uni und habe ein wenig Krafttraining gemacht um den Körper nicht zu einseitig zu belasten. Dabei bin ich noch auf ein paar ungarische Kommilitonen gestoßen die mir noch ein paar Hantelübungen gezeigt haben und mit denen ich daneben noch ein bisschen smalltalk hatte.
Zwar setzt sich die Seitwärtsbewegung mit 98,5Kg jetzt seit fast 3. Monaten fort, aber so oft wie ich hier Essengehe ist das auch kein Wunder. Aber da das Essengehen hier nur wenig mehr kostet wie etwas selber zu machen, geht man häufiger aus ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Hinzu kommt das ich erst frisch mit Sport angefangen habe und sich wie letztes Jahr in den ersten zwei Wochen nichts bewegt hat, weil sich erstmal Muskeln gebildet haben wo vorher keine mehr waren, so fühlte sich der Muskelkater letzte Woche jedenfalls an. Aber trotz gleichbleibenden Gewichts fühle ich mich jetzt wo ich wieder Sport mache wohler und ausgeglichener wie ohne.
Aber die wichtige Grenze von 100Kg habe ich jedenfalls nicht mehr überschritten!
Das schlimmste jedoch war nicht dieses rumirren in Irgendwelchen dubiosen Gegenden von Budapest, sondern das ich so ein verdammtes Schlagloch übersehen habe und einmal den Bürgersteig der Länge nach vermessen habe. Aber 7 Jahre Handballerfahrung haben mir geholfen mich so glücklich abzufangen das nur mein Handballen blau geworden ist und entsprechend schmerzt, aber Glückerweise ist sonst nichts passiert.
Heute war ich nach der Besichtigung des Parlaments und vor dem Beginn der Nachmittagvorlesung wieder im Fitnessraum der Uni und habe ein wenig Krafttraining gemacht um den Körper nicht zu einseitig zu belasten. Dabei bin ich noch auf ein paar ungarische Kommilitonen gestoßen die mir noch ein paar Hantelübungen gezeigt haben und mit denen ich daneben noch ein bisschen smalltalk hatte.
Zwar setzt sich die Seitwärtsbewegung mit 98,5Kg jetzt seit fast 3. Monaten fort, aber so oft wie ich hier Essengehe ist das auch kein Wunder. Aber da das Essengehen hier nur wenig mehr kostet wie etwas selber zu machen, geht man häufiger aus ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Hinzu kommt das ich erst frisch mit Sport angefangen habe und sich wie letztes Jahr in den ersten zwei Wochen nichts bewegt hat, weil sich erstmal Muskeln gebildet haben wo vorher keine mehr waren, so fühlte sich der Muskelkater letzte Woche jedenfalls an. Aber trotz gleichbleibenden Gewichts fühle ich mich jetzt wo ich wieder Sport mache wohler und ausgeglichener wie ohne.
Aber die wichtige Grenze von 100Kg habe ich jedenfalls nicht mehr überschritten!
Mittwoch, 16. Juli 2008
Stress Pur
man merkt es an den fehlenden Einträgen hier im Blog aber momentan ist die Zeit sehr knapp. Nur soweit das Abnehmen geht weiter! jedoch hänge ich momentan wieder mal in einer Seitwärtsbewegung fest die zwischen 112-115Kg liegt und sich als sehr hartnäckig erweißt. Das Radfahren zur Arbeit hat seinen ersten ernstern Unfall gefordert habe mir bei einem Sturz die komplette linke Seite geprellt, was sich schlimmer wie die ganzen Fleisch und Schürfwunden darstellt, aber wer sparen will muss eben leiden und was einen nicht umbringt macht einen nur härter - genauso wie das fahren in strömenden Regen auf dem Heimweg!
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