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Samstag, 18. September 2010

mit Ausdauer und Navigationshilfe zum Wochenziel

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Heute Morgen habe ich mich super gefreut als die Waage mir einen zweistelligen Wert angezeigt hat. Zwar war der mit 99,9 kg wirklich sehr, sehr knapp zweistellig, aber dennoch habe ich mich super darüber gefreut. (@Schmedderling, hattest in deinem Comment fast recht gehabt ;-)).
Aber ich war ja auch nicht untätig und habe die letzte Woche auch einiges für diese Ergebnis getan, um quasi die Sünden des brunchen loszuwerden. Mittwoch und Freitag war ich jeweils schwimmen, wobei Ausdauer und Intensität wirklich fühlbar besser wurden, man merkt halt das man in der Aufbauphase ist. Irgendwann wird es dann, wie auch beim Laufen, wieder schwieriger sein sich zu steigern und ein Erfolgserlebnis zu bekommen. Was beim Schwimmen jedoch immer sehr nervig ist, sind die lieben Mitmenschen, die das Schwimmbad mit einer Badeanstalt verwechseln und eine Bahn neben der anderen blockieren. Gehe abends extra schon so spät wie irgendwie möglich schwimmen, aber dennoch ist es sehr selten, dass man seine Bahnen ohne Ausweichmanöver ziehen kann. Es beruhigt mich aber das ich nicht alleine bin der darunter leidet, abends sind vermehrt auch andere  Schwimmer unterwegs denen das ebenso geht.
Beim überlegen wie oft ich diese Woche gelaufen bin rätsle ich gerade ob es nur 1 x oder doch 2x waren. Jedenfalls einmal laufen war ein völlig neues Erlebnis. Durch meine VVL bei t-mobile habe ein Nokia C 6-00 mit GPS bekommen und nach ein wenig stöbern im OVI Store von Nokia bin ich dort auf Sportstrack gestoßen. Es handelt sich hierbei um eine kostenlose Tracking Software für verschieden Sportarten und obendrein noch kostenlos ist. Als Ergebnis hat man dann eine wirklich erstaunlich gut getrackte Route mit Höhen und Geschwindigkeitsangaben.

Nachteil daran ist das man beim laufen das Handy irgendwo unterbringen muss, wo es nicht stört was gar nicht mal so leicht ist!
In dieser Jahreszeit laufe ich meist schon mit einem langen Oberteil, was  eine Vielzahl von Taschen hat, aber im Sommer habe ich nirgends eine geeignete Tasche an meiner Laufkleidung.
Auch merkt man die 150g des Nokia C6 am Oberarm und irgendwie stören die da,  genauso das man unterwegs auch nicht mal eben schnell auf das Display schauen kann.
Deshalb hat mich dieses laufen nur noch bestärkt mir sobald wie ich es mir erlauben kann den Garmin Forerunner 305 zuzulegen, welcher zusätzlich noch über einen Herzfrequenzmesser verfügt.
Das aber erst nachdem ich meine Bachelor Thesis fertig habe, nicht nur weil es dann finanziell besser passt sondern sonst besteht die Gefahr, dass ich diese noch mehr vernachlässige wie mir lieb ist.
Das ist auch der Punkt der mich momentan auch am meisten belastet und wenn ich diese Arbeit in zwei Wochen abgegeben habe, werde ich ultrahappy sein.
Will gar nicht wissen wie mein Gefühlszustand sein wird wenn ich das Ergebnis bekomme und es auch noch so ausfällt wie ich es mir vorstelle um meine gewünschte Gesamtabschlussnote zu bekommen – aber da ist es wohl besser sich überraschen zu lassen als darüber zu spekulieren ;-) 

Sonntag, 15. August 2010

Radfahren lohnt sich!

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nicht nur weil das Auto in der Garage stehen bleibt  und kein Sprit verbraucht, sondern auch weil die Kilos purzeln, so konnte ich mit 98 Kg ins Wochenende starten nachdem ich vier Wochen ich infolge mit dem Rad, mindesten 3x die Woche und mehr zur Arbeit gefahren bin. Das Schöne daran ist das es jedes Mal mehr Spaß macht mit dem Rad zu fahren, weil es einem immer leichter fällt. Selbst das schlechte Wetter macht einem da nichts mehr aus, zumal man auf die Wetterprognosen in letzter Zeit getrost drauf pfeifen kann!  
Auch wenn man gelegentlich doch mal das Auto nutzt, erfährt man einen weiteren positiven Effekt, wenn man feststellt dass sich die Spritanzeige seit langen kaum von der Stelle bewegt!
Ansonsten habe ich wieder angefangen laufen zu gehen, wobei ich aber deutlich merke dass die gute Form aus dem Juni weg ist. Aber dieses Jahr liegen die Prioritäten in erster Linie darin das Studium ordentlich abzuschließen und zu viel gleichzeitig zu wollen schadet und bremst den Körper und seine Eigenen Vorhaben eher aus als dass es einen weiter bringt!(Warnschuss 23.09.2009)
Dennoch ist es für mich auch ein Erfolg das Gewicht zu halten bzw. wenn wie jetzt der Jo-Jo-Effekt einsetzt entsprechende Maßnahmen umzusetzen um erfolgreich dagegen zusteuern, was mir bis jetzt auch zu gelingen scheint.    

Montag, 23. November 2009

Warnschuss!

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Letzte Woche Dienstag, eigentlich schon die Woche zuvor hatte es mich umgehauen.
Nachdem am Dienstag meine Kopfschmerzen und der Druck in meinem rechten Ohr nicht mehr abgenommen haben, habe ich mich (auch auf Anraten 3.) dazu durchgerungen zum HNO Arzt zu gehen, doch es war zu spät!
Die Diagnose war Hörsturz auf dem rechten mit über 50 % Hörverlust und Durchblutungsstörung des Gleichgewichtsorgans. Das schlimmste Gefühl kam nach der Frage auf „wo hören Sie was“ als ich ein Stimmgabel auf der Stirn gesetzt bekomme hatte und nur links etwas gehört hatte, rechts war es still!
Da die Symptome das erst mal knapp eine Woche vorher aufgetaucht sind war es für eine Behandlung mit Tabletten oder für eine ambulante Infusionstherapie zu spät, so dass ich wenige Minuten später die Einweisung ins Krankenhaus zu einer Infusionstherapie in der Hand gehalten hatte. Absolut geschockt und durch den Wind, mit der Angst bis zu 10 Tage ohne Erfolg im Krankenhaus verbringen zu müssen, war ich ganz schön mitgenommen an diesem Tag. Hinzu kam das mein Blutdruck ebenfalls über den gesunden Ausmaßen lag und zwar deutlich.
Meine Phobie vor Spritzen oder Nadeln ist sehr ausgeprägt, was auch der Grund ist das ich nicht zur Blutspende gehe - doch die Infusionsnadel musste rein!
Als das nicht schon genug Horror für wie jemanden wie mich gewesen wäre, wurde mir am nächsten Morgen, quasi vorm aufstehen, eine Blutprobe abgenommen, nur gut das ich im Bett lag und nicht umkippen konnte. Da war der Zuckertest am Finger noch am erträglichsten und ein wahrlicher Lichtblick, weil das Ergebnis erfreulicherweise, im Gegensatz zu allen anderen Sachen in Ordnung war.
Da fragt man sich im Nachhinein schon, wie man das alles deuten soll, doch ich habe mich entschieden es lieber sein zu lassen, kommen eh nur obskure Gedanken heraus.

Warum ist das eigentlich passiert …? Genau weiß ich es nicht, aber es war wohl alles zu viel, alles gleichzeitig wie private Sachen, Haus und Hof, Uni, Arbeit, Abnehmen und wohl auch (übertriebener) Sport, wo mein Körper dann mal meinte zu sagen „…so geht’s nicht mehr weiter!“
Jedenfalls hat der Schuss gesessen. Zwar kam die Hörleistung wieder, aber insgesamt lag ich 5 Tage auf Station.
Nun stellt sich die Frage wie ich weiter mache, damit so etwas nicht mehr geschiet. Fest steht, das ich meinen Abnehmwahn und mein Zielvorgabe zum Jahresende unter 90 Kilo zu wiege aufgebe und meine sportlichen Aktivitäten deutlich zurückfahre also dahingehend erst mal eine Pause einlege. Den Rest kann ich da leider nicht so einfach zurückfahren, wobei ich im letzten ½ Jahr ein paar wirklich wichtige Dinge klären und abschließen konnte die in kürze(hoffentlich)greifen, so das dort ein wenig Ruhe einkehrt.
#Still alive!        

Sonntag, 11. Oktober 2009

Naß, kalt …aber geil!

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Und ich war heute wahrscheinlich nicht der einzigste Verrückte der bei strömenden Regen mit den Rad über Stock und Stein durch den Wald gefahren ist. Ob die anderen Radfahrer diesen Umstand so wie ich empfunden haben weiß ich natürlich nicht, aber zu mindestens war ich beruhigt das es noch andrere Menschen gibt die trotz diesem shit Wetter heute Nachmittag ontour waren und freundlich grüßten.
Die Tour heute Nachmittag war der Abschluss eines wirklich sportlichen Wochenendes, mit 12,5 Km Laufen gleich danach 1 Stunde schwimmen und eben dieser 30Km heute Nachmittag.
Daher empfand ich es als bitter das auf der Waage heute Nachmittag nur auf 94Kg stand! Heißt wohl mal wieder Sport ohne Ende bringt am Ende ohne die Richtige Ernährung nicht unbedingt das gewünschte Ergebnis. Ergo muss ich mich wirklich wieder wie am Anfang mit dem Thema bewusste Ernährung auseinander setzen.
Bisher muss ich aber zugeben, dass die letzten Kilos zum Zielgewicht wohl die schwierigsten sind.         

Sonntag, 4. Oktober 2009

Runter von der Couch und ab in die Pedale!

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Nachdem ich gestern weder geistig noch körperlich produktiv gewesen war und mehr oder weniger nur auf der Couch daher vegetiert habe, stand für mich heute Mittag fest das ich der Couch heute fern bleiben muss. Da das Wetter ab Mittag, entgegen der gestrigen Vorhersage, doch recht schön war habe ich mich für eine kleine Cross Tour mit dem Rad entschieden. Wer weiß wie oft man noch so schön durch die Wälder fahren kann bevor der Herbst richtig da ist und die Waldwege, zu mindestens mit meinen Radl nicht mehr befahrbar sind. Aber an den sich verfärbenden Blättern an den Bäumen und den unter den Rädern laut zerknirschenden Eicheln merkt man abgesehen von den kühleren Temperaturen das sich das Jahr dem Ende zuneigt.
Die 45km lange, welche mich durch den Kaufunger Wald bis nach Großalmerode führte, war typisch für das hügelige Nordhessen und damit recht anspruchsvoll, wobei ich mir immer sage: je mehr Steigungen desto mehr Muskeln baue ich auf und verbrennen dementsprechend mehr Fett.
Schöner Nebeneffekt der Berge wobei 500-600hm eher noch als Hügel zu bezeichnen sind, sind die schnelle Abfahrten, welche den Geschwindigkeitsrausch abseits des Autofahrens befriedigen.
Mit laufen hingegen pausiere ich hingegen jetzt schon seit 1,5 Wochen, weil das umgeknickte Fußgelenkt immer noch schmerzt, aber nach dem es das schwimmen am Freitag sowie die heutige Radtour ohne Rückschläge Überstanden hat, will ich meinen Turnus am Mittwoch wieder aufnehmen.
Doch über den Winter hinweg werde ich das laufen zugunsten des Schwimmen gehen zurückfahren. Die wenige Zeit mit Tageslicht werde ich wahrscheinlich mit anderen Dingen zubringen und da ist das Schwimmen in der Halle einfach sicherer - aber der nächste Frühling kommt bestimmt!
Konditionell bin ich momentan wirklich gut dabei und rein subjektiv finde ich das die Haut sich ein wenig zurückgebildet hat, mit Inhalt habe ich sie jedenfalls nicht weiter gefüllt, da ich Konstant zwischen 93-95 Kg wiege.
Vielleicht ist diese Seitwärtsbewegung ja auch ganz gut, um dem Körper mal eine Pause zu gönnen damit er sich mit der neuen Situation zurechtfinden kann. Auf der anderen Seite ist es eine gute Ausrede um seine Misserfolge und nicht weiterkommen beim Abnehmen innerlich gut zureden!
Dennoch halte ich an meinem Ziel fest, bis zum Jahresenden 89,X Kg zu schaffen, was aber aus derzeitiger Betrachtung ohne weiteres mit ein wenig mehr Disziplin machbar ist. Abnehmen ist halt doch nicht so einfach wie es aussieht, sonder es steckt viel Arbeit dahinter und manchmal frage ich mich ob nicht der Weg zum Wunschgewicht, das eigentliche Ziel der ganzen Sache ist?

Sonntag, 31. Mai 2009

Das erste mal …

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… in der Heimat gejoggt.
Nachdem ich mir eigentlich letztes Jahr schon neue Laufschuhe kaufen wollte, habe ich dieses Vorhaben letzte Woche gleich nach meiner Rückkehr aus Budapest in Angriff genommen. In der Metro war eine Laufschuhaktion u.a. mit Asics und bei einem Preis von 47,50 € für ein Paar Asics GEL 1130 habe ich zugeschlagen, bei Ebay kostet dieser Schuh deutlich mehr!
Da meinen letzten Schuhe auch von Asics waren und ich super zufrieden mit ihnen war und bin Stand für mich fest das es wieder Asics werden müssen - einmal Asics immer Asics.
Heute bin ich das erstemal mit den Schuhen gelaufen und muss sagen es war einfach genial, da ärgere ich mich wirklich dass ich die alten Schuhe nicht schon früher ersetzt habe.
Bin zwar heute nach 10 Tagen Pause nur knapp 5 Km gelaufen aber in meiner hügeligen Heimat ist das Laufen ungleich anstrengender wie im flachen Budapest insb. auf der Pestseite und der Margit Insel. Werde jetzt versuchen wie die Wochen zuvor ca. 2x die Woche 5-8 Km laufen zu gehen und am Wochenende eine größerer Radtour >40Km zu machen sowie Regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Ad hoc stehe ich bei 95,5Kg was nicht zuletzt an den ganzen Abschiedsessen letzte Woche lag sowie aktuell den ganzen Feiern in der Heimat und dem gutem Essen im Hotel Mama liegt. Aber bald ist Dienstag und wieder Business as usual herrscht.

Freitag, 25. April 2008

Seitwärtsbewegung nach unten durchbrochen

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Geschafft - ich konnte heute Morgen endlich die 124 Kg Marke nach unten hin durchbrechen auf 123,6 Kg, zwar ist es nicht die Welt aber für mich eine wichtige Marke, das es weiter abwärts geht mit dem Gewicht.
Zwar habe ich heute Mittag zum Wochenausklang gesündigt, aber ich habe so lecker gekocht, wenn ich mich an dieser Stelle mal selber loben darf, [250g]Nudeln in [100g]Rinderhack – [300ml]Soße mit ½ Zwiebeln, 1 Zehe Knoblauch, einer Tomate und schön mit (Cayen)Peffer und Paprika nachgewürzt - ein Traum war, sag ich euch.
Die Blase am Fuß ist bei mir soweit abgeheilt das ich heute Nachmittag wieder laufen gehen kann, bin aber noch am überlegen ob kurz und schnell (3,5km) oder ob ich > 5Km joggen gehen soll. Mal schauen was ich in 4h darüber denke, vor 18h wird es eh nicht losgehen.
Nach der Lerngruppe heute Nachmittag geht’s dann nochmal fürs Wochenende einkaufen, dann gibt erst mal wieder Eißbergsalat am Wochenende aber diesmal ohne Putenschnitzel denn am kommenden Mittwoch gehts über den 1 Mai nach Hause.

EDIT : 5,6 Km sinds geworden länger bin ich noch nicht gelaufen! Jedoch muss ich eingestehen die nicht am Stück gelaufen zu sein, insgesamt habe ich drei 3 Dehnpausen gemacht. Nach dem ich im laufe der Woche in diversen Foren rumgestöbert habe, ist es wohl sinnvoller den Körper länger unter Belastung, sprich hohen Puls, zu halten damit insgesamt mehr Körperfett verbrannt wird. Daher werde ich demnächst versuchen meine Lauf-Sessions bis auf 1 Stunde auszudehnen, wobei ich die Laufkilometer nicht proportional dazu steigern werde. Die Dehnpausen werde ich dann um Liegestütze, Situps ergänzen damit ich meinen Körber länger unter feuer halte.


Samstag, 8. März 2008

Intro

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Los geht’s mit bloggen! Bisher war ich in dieser Angelegenheit nicht sehr ausdauernd, genauso wenig wie mit dem abnehmen, aber das will ich neben meinem Ziel der Gewichtsreduzierung ebenfalls ändern und habe es somit zum Nebenziel erklärt.
Nun fragt sich der interessierte Leser warum jemand seine Abnehmerfolge oder auch (hoffentlich nicht) Misserfolge in einem Blog der ganzen Welt kundtun muss. Wo doch die Tätigkeit einen Text zu bloggen die Wahrscheinlich beste Methode ist keine Kalorien zu verbrennen, sondern im Gegenteil sie auf den Hüften zu lassen.
Das ist auch nicht der Grund, der ist viel einfacher: um Motivation zu schöpfen!

Mein Hauptziel abzunehmen verfolge ich, wie wahrscheinlich jeder Dicke, nicht erst zum ersten oder zweiten mal, sondern schon zum x-mal, mit Mitte 20 hatte man ja schon genügend Zeit für den ein oder anderen Versuch gehabt, aber alle sind wie ihr erahnt fehlgeschlagen. Daher will ich jetzt Nägel mit Köpfen machen und nicht nur 10Kg abnehmen was keine Kunst ist, sondern das 3x und fürs erste bis zum September ´08 auf 110Kg runter kommen.

Der schnelle Kopfrechner hat es mit Sicherheit schon errechnet ich wiege, bzw. wog 140Kg, was auf eine Körpergröße von 186cm definitiv viel zu viel ist. Diese Höchstmarke habe ich letzten Sommer erreicht, als ich beruflich lange fern der Heimat gearbeitet habe und quasi gezwungen war jeden Tag mehr als gut zu essen und dieses mit eins zwei Hefeweizen zu festigen, dementsprechend bin ich auch wie Hefe auseinander gegangen und habe in weniger wie einem halben Jahr mehr wie zehn Kg zugenommen. Im Vergleich dazu habe ich im Sommer ´06 durchschnittlich 120 Kg auf die Wage gebracht, was natürlich auch schon zu viel war.
Im Herbst, als ich zurück in der Heimat war hat es bei mir endlich klick gemacht, das es so nicht weitergehen kann und nicht weitergehen darf. Warum erst so spät die Erkenntnis wird sich der ein oder andere Fragen, ich weiß es selber nicht aber nachdem ich gemerkt habe das ich je nach Wetterwechsel Probleme mit meinen Fußgelenken habe und mit Schmerzen kämpfe muss, zumal das linke Sprunggelenk vor Jahren gebrochen war, meine Kondition auf ihrem Absoluten Tiefpunkt war, war mir endlich bewusst das etwas geschehen muss. Um das Mitleid um meine Schmerzen ein wenig zu dämpfen sei dazugesagt das diese Schmerzen nur sporadisch sind und mir im Alltag keine Probleme bereiten, aber was nicht ist kann ja noch werden – und das will ich in diesem Fall verhindern. Im Allgemeine muss ich feststellen das ich trotz meines starken Übergewichts abgesehen von oben genannten recht wenig Probleme gehabt, aber man muss sein Glück ja nicht auf Spiel setzen.
So hatte ich also nach dieser Erkenntnis angefangen mein Essverhalten zu ändern. Das fing im Allgemeinen mit weniger Essen an und insbesondere mit weniger Süßigkeiten in jeglicher Form, weniger oder gar keine Cola oder andere Limos und auch weniger Bier. Zwar sind die Kilos dann nicht wie verrückt gepurzelt, aber mit einsetzendem Sport in Form von Schwimmen zu Beginn dieses Jahres habe ich es bis heute auf 130Kg geschafft. Also 1/3 auf dem Weg zu meinem Ziel ist geschafft und auf den noch kommenden 2/3 könnt ihr mich gerne in meine „fettwech blog“ begleiten.